Hier wächst eine kollektive demokratische Kraft

Unser Netzwerk

Claudia Meier
Bei Build Up – einem Kollektiv, das sich weltweit für einen besseren Umgang mit Konflikten im digitalen Zeitalter einsetzt – leite ich den Bereich Europa. Als Aktivistin für sozialen Zusammenhalt frage ich mich: Wie beeinflussen Krisen unser Miteinander und unsere Demokratie in der Schweiz und in Europa? Mit welchen digitalen und analogen Ansätzen der internationalen Konfliktarbeit können wir Polarisierung angehen? Zuvor war ich stellvertretende Direktorin das Global Public Policy Institute und leitete Friedensprogramme in Burundi und Ruanda. Meine künstlerische Seite lebe ich als Hochzeits- und Landschaftsfotografin sowie mit Graphic Recording aus.
„Wir verzetteln uns in kurzfristigen, holprig finanzierten Projekten auf intellektuellen Nebenschauplätzen, während wir viele nicht erreichen, die das Vertrauen in die Demokratie verlieren. In Zeiten von Krisen und wachsender Ungleichheit müssen wir Banden bilden, um eine ehrgeizige, kreative Vision unseres Miteinanders anzubieten, die attraktiver ist, als nach unten zu treten.“

Daniela Ekl
Als VerBiLDnerin glaube ich an die verbindende Kraft von Bildern. Am Papier werden Ideen zu Geschichten, die wir gemeinsam vorantragen und verWiRKlichen können. Mit Graphic Recording, Flipchart-Workshops und Strategie-Bildern bringe ich komplexe Themen mit dem Stift auf den Punkt. Für eine klare Vision und gemeinsame Ziele. Meine Lieblingsprojekte zu Demokratie und Teilhabe, die ich bisher verBiLDend begleitet habe: Guter Rat für Rückverteilung, Bürger*innenrat für Demokratie und Medien, Illustration der Handlungsfelder der Wiener Demokratie-Strategie. Als studierte Journalistin geht es mir um die Kunst der Kommunikation – und darum, Inhalte so zu verpacken, dass sie verstanden und erinnert werden.
„Wir müssen Räume öffnen, in denen Menschen wieder aufeinander zugehen, wo alle teilhaben können und wo bunte Meinungen nebeneinander ausgebreitet werden dürfen, um behutsam ein neues Miteinander daraus zu weben.“

Tonya Dinter
Moin, ich bin Tonya, Dipl. Kommunikationsdesignerin aus Hamburg und Gründerin von bureau neuland. Seit über 20 Jahren bewegt mich das Thema Demokratie privat, beruflich und insbesondere als Haltung. Ich bin langjähriges Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen, habe eng mit der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik zusammengearbeitet und unterstütze den Verein KI für Demokratie mit meiner Expertise. Mein Fokus liegt an der Schnittstelle von Gestaltung, Story und KI: Ich möchte Formate und Tools entwickeln, die demokratische Teilhabe stärken, Verständigung fördern und Menschen befähigen, sich in digitalen Räumen sicher und wirkungsvoll zu bewegen.
„Ich brenne für Kommunikation, die nicht belehrt, sondern befähigt. Gemeinsam müssen wir jetzt demokratische Narrative sichtbar, teilbar und alltagstauglich machen, damit sie wieder Wirkung entfalten."

Michael Zangerl
Ich bin Journalist, Lektor und Lehrender am Wiener Institut für Politikwissenschaften. Für Unter Palmen gestalte ich gemeinsam mit Caroline Schmüser eine Radio-Show. Darüber hinaus organisiere ich regelmäßig Kulturveranstaltungen und Schreibworkshops.
„Weil es nur richtige Zeitpunkte für demokratisches Engagement gibt. Jeder Versuch, Demokratie auf später zu verschieben, untergräbt sie.“

Justine Ohlhöft
Ich bewege mich theoretisch wie praktisch an der Schnittstelle von Gesellschaft, Politik, Bildung und Ästhetik und verstehe mich in einem weit gefassten Sinne als Gestalterin. Mit gemeinwohl- und sozialorientiertem Design möchte ich vor allem Momente der Politisierung und Demokratisierung anstoßen. Denn Gestaltung kann – so meine Überzeugung – einen entscheidenden Beitrag zu einem prodemokratischen Umgang mit politischen Emotionen leisten und so der Hegemonie populistischer Kollektiv- und Emotionsangebote etwas entgegensetzen.
„Liberale Demokratien leben von dem Versprechen ihrer steten Offenheit und Gestaltbarkeit. Immer wieder nach Räumen und Möglichkeiten zu suchen, dieses Versprechen spürbar und Gesellschaften tatsächlich als gestalt- und wandelbar begreifbar zu machen, ist letztlich der Antrieb meiner Arbeit."

Wouter Bernhardt
Ich leite das Projekt Tag der Offenen Gesellschaft und sehe mich selbst als Mutmacher für eine offene und vielfältige Gesellschaft.
„Wer hat dann Bock allein am Tisch zu sitzen?“
Alexander Kesselring

Florian Schwendinger
Meine Rolle trägt viele Namen: Ich selbst sehe mich als Public Entrepreneur, Transition Designer und Knowledge Broker, zuletzt arbeitete ich als Policymaker. Die Weiterentwicklung von Systemen wie der europäischen Demokratie durch kollektive Intelligenz, wissenschaftliche Erkenntnis und gesellschaftlichen Lernens treiben mich an. Im Europaparlament habe ich als Policy Adviser an europäischer Gesetzgebung (zB Roaming) und Foresight-Initiativen mitgewirkt, zuletzt in der Kommission an der Verbindung zwischen Wissenschaft, Policy und Demokratie und als Projektleiter des „Competence Framework for Innovative Policymaking“. Als Teil von LovePolitics bin ich für die Lernreise zur Politik des 21.Jahrhunderts mitverantwortlich.
„Unsere demokratischen Systeme sind im 21. Jahrhundert nur dann überlebensfähig, wenn wir sie auf Basis von Wissen und Wertschätzung füreinander weiterentwickeln. Dazu braucht es neue Wege um ‘wahrscheinliche’, ‘mögliche’ und ‘wünschenswerte’ Zukünfte zu erkennen, verbinden und zu gestalten.“

Svetlana Aguilera
Als Generalistin und aktuell als Projektleiterin hatte ich drei grössere Aufgabenbereiche: Operatives Management, Beratung in strategischen und kulturellen Projekten sowie Change Management und Kommunikation. Dies basiert auf einer betriebswirtschaftlichen Grundausbildung. In den letzten Jahren habe ich mich kontinuierlich weitergebildet, in agilen Methoden, Unternehmenskommunikation oder aktuell mit einem MAS Digital Business. Ich habe eine hohe Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit. Mein multikultureller Hintergrund als "Seconda" - in der Schweiz geboren und aufgewachsen, mit Wurzeln im ehemaligen Jugoslawien und familiären Verbindungen zum spanischen Sprachraum - hat meine Persönlichkeit und Arbeitsweise geprägt.

Marie Ringler
Ich bin Europaleiterin von Ashoka und Mitglied der Global Leadership Group einer Organisation, die weltweit über 4.000 führende Social Entrepreneurs in mehr als 90 Ländern unterstützt – mit dem Ziel: „Everyone a Changemaker“. Als Vizepräsidentin des Europäischen Forums Alpbach und ehemalige Politikerin setze ich mich heute für Systemwandel, Leadership und den Aufbau starker Ökosysteme für gesellschaftliche Innovation ein.
„Wir brauchen Menschen, die Verantwortung übernehmen und mutig Veränderung gestalten – lokal wie global und im Sinne unserer Demokratie.“

Eduard Hillgert
„Unsere Ideen sind der Schlüssel zu einer innovativen Demokratie, die auf Partizipation und Gleichberechtigung basiert. Aus diesem Innovationsprozess erhoffe ich mir, mit anderen motivierten jungen Menschen Ideen zu entwickeln, die Demokratie in der Breite und Diversität zu stärken, und dafür im Kleinen anzufangen.“

Artan Islamaj
Als migrantisierte Person in der Schweiz, sind mir Blindflecken und Leerstellen innerhalb unserer Demokratien und demokratischen Institutionen stets aufgefallen. Bei Operation Libero gehen wir genau diese Leerstellen an, denn wir stehen für eine offene und fortschrittliche, liberale und gerechte Gesellschaft, in der sich jeder Mensch frei entfalten kann und gleich an Würde und Rechten ist.
„Zu Zeiten, in denen Demokratien - global gesehen - durch anti-demokratische Kräfte, wie Rechtspopulisten und Autokraten, immer mehr in Bedrängnis geraten, ist es an uns nicht nur diese Angriffe abzuwehren sondern auch Lücken in unseren Demokratien zu füllen. Bestes Beispiel dazu: Unsere Demokratie-Initiative, die einem Viertel der ständigen Bevölkerung in der Schweiz einen erleichterten Zugang zur Einbürgerung ermöglichen will.“

Sunčana Laketa
Ich bin Humangeographin und Psychologin und arbeite an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlichem und zivilgesellschaftlichem Engagement. Im Zentrum meiner Arbeit stehen gesellschaftliche Fragmentierungsprozesse, die Zugehörigkeit und Ausgrenzung strukturieren. Ich habe mich intensiv mit Fragen von Diskriminierung beschäftigt – sowohl in Städten auf dem Balkan, die aufgrund widersprüchlicher ethnonationaler Politik tief gespalten sind, als auch in zunehmend polarisierten postmigrantischen Gesellschaften Westeuropas. Als Projektleiterin, Dozentin und Forscherin frage ich stets: Welche Narrative dominieren? Welche Wissensformen bleiben unsichtbar? Und wie können wir kollektive Prozesse gestalten, um alternative Perspektiven zu eröffnen?
„Gerade jetzt, da Diskriminierung, Polarisierung und Backlash gegen Vielfalt zunehmen, brauchen wir Räume zum Lernen und Handeln – um gleichberechtigte Teilhabe in unseren postmigrantischen Gesellschaften zu stärken.“

Caroline van Monsjou
Ich bin Caro, 18 Jahre alt und studiere momentan an der Uni Hohenheim Nachhaltiges Management. Seit Jahren begeistert mich alles rund um das Thema Partizipation und aktive Mitgestaltung. So bin ich unter anderen auf kommunaler Ebene als Sprecherin der Grünen Jugend Böblingen und nun auch als erstplatzierte Kandidatin für den Kreistag tätig, auf Landesebene für den Jugendlandtag Baden-Württemberg aber auch auf Bundesebene für die Urbane Liga (ein Beratungsgremium junger Stadtmacher*innen des Bundesbauministeriums).
„Gemeinsam Demokratie neu denken, nach innovativen Konzepten und Lösungen suchen, um der Gesellschaft (insbesondere jungen Menschen) eine Perspektive für gelebte Demokratie zu geben. Einen Raum für gemeinsames Handeln gegen die wachsenden antidemokratischen Strukturen zu schaffen. Die Rückbesinnung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner der Demokratie.“

Hannah Zacher
Ich arbeite im Überschneidungsbereich von Partizipation, Grundbildung und politischer Bildung. Ich möchte mithelfen, dass ALLE ihr Umfeld, ihren Lebensraum, ihre Gesellschaft, ihre politischen Systeme mitgestalten können. Dazu habe ich mit und für junge Menschen Teilhabemöglichkeiten auf der europäischen wie auf der lokalen Ebene organisiert. In Berlin arbeite ich nun daran, dass mehr Menschen sich in lokale Beteiligungsverfahren einbringen können. Mit dem Projekt "Leicht gemacht" habe ich meinen Fokus auf die Zielgruppe gering literalisierte Erwachsene verlagert.
„Um Demokratie zu stärken, sollten wir gemeinsam konstruktiv kritisch an ihr arbeiten. Das funktioniert meiner Ansicht nach am besten, wenn wir uns gegenseitig bestärken und im Wohlfühlen dazulernen können.“

Oswald H. König Tafur
Ich bin Prozessbegleiter, Facilitator, Ko-Kreativer Kurator und Sozialanthropologe. Seit über zwölf Jahren gestalte ich Resonanz- und Lernräume an der Schnittstelle von gesellschaftlichem Wandel, kollektiver Kreativität und organisationaler Entwicklung. Mich motiviert die Frage, wie Menschen und Systeme in Zeiten von Komplexität, Konflikten und Krisen handlungsfähig bleiben können. In meiner Arbeit verbinde ich prozessorientierte Psychologie, Philosophie, embodied practice und experimentelle Formate.

Wencke Hertzsch
Ich bin Stadt- und Regionalplanerin (TU Berlin/TU Wien) und gestalte seit 2000 partizipative Prozesse auf unterschiedlichen Ebenen. Sechs Jahre lang habe ich zudem an TU Wien im Fachbereich Soziologie geforscht. Seit 2016 bin ich bei der Stadt Wien beschäftigt: Zunächst in der Magistratsdirektion, wo ich die strategische Verankerung von Beteiligung im Magistrat verantwortete. 2021 wechselte ich in die Abteilung Energieplanung, wo ich den Bereich Beteiligung und partizipative Demokratie aufbaute und heute das Büro für Mitwirkung leite.
„Gerade jetzt braucht es ein starkes Bündnis demokratischer Akteur*innen: Mit der Wiener Demokratie-Strategie und dem Büro für Mitwirkung vernetzt die Stadt Wien Institutionen, Zivilgesellschaft und Bezirke. So werden Ansätze abgestimmt und schaffen Verbindlichkeit für wirksame Teilhabe.“

Jasmin Leuze
Ich bin Jasmin Leuze und leite seit Juli 2021 die Bibliothek Zug (CH). Nach meinem Masterstudium in Bibliotheks- und Medienmanagement an der HdM in Stuttgart (D) und Kulturmanagement in der Schweiz war ich unter anderem bei der ekz.bibliotheksservice GmbH beschäftigt, als Projektleiterin bei Bibliotheca AG und als Bibliotheksbeauftragte im Kanton Aargau tätig. Mein Fokus in der Bibliothek Zug liegt auf der strategisch-organisatorischen Weiterentwicklung der Bibliothek. Immer mit dem Ziel, gemeinsam mit "meinem" Team für die Zuger Bevölkerung, relevante Vermittlungs- und Veranstaltungsangeboten sowie kund*innenfreundlichen Bibliotheksservice anbieten zu können. In Zeiten des technologischen und gesellschaftlichen Wandels sehe ich Bibliotheken als zentrale Orte der Begegnung, des Austauschs und der Bildung. Chancengleichheit und Partizipation zu fördern ist mir ein zentrales Anliegen – als Beitrag zu einer lebendigen, demokratischen Gesellschaft.
„Menschen stehen für mich im Zentrum – ob als Teammitglieder oder als Kund*innen. Mit langjähriger Berufs- und Führungserfahrung setze ich mich dafür ein, Bibliotheksangebote gemeinsam mit meinem Team zielgerichtet zu entwickeln und nachhaltig zu verankern. Mein Anspruch ist es, die Bibliothek als unverzichtbare Bildungs- und Kulturinstitution zu positionieren.“

Hannan Salamat
Ich bin Kulturwissenschaftlerin und kuratiere transnationale Räume an der Schnittstelle von Kunst, Politik und postmigrantischer Gesellschaft. 2016 habe ich in München das Festival ausARTen gegründet, 2022 folgte das Transalpine Festival zwischen Wien, Zürich und München, das künstlerische Allianzen über Grenzen hinweg stärkt. Seit 2019 leite ich beim Züricher Institut für interreligiösen Dialog Projekte zu Pluralität, Erinnerungskultur und demokratischer Teilhabe. Zudem habe ich das Format not_your_bubble entwickelt. Ich bin im Vorstand des INES – Institut Neue Schweiz sowie von DialoguePerspectives e.V. und Mitglied der Coalition for Pluralistic Public Discourse in Berlin.
„Demokratien stehen vor globalen Krisen, autoritären Bewegungen und gesellschaftlicher Polarisierung. Jetzt ist koordinierte Zusammenarbeit zentral. Gemeinsames Handeln stärkt Resilienz, schützt Vielfalt und eröffnet Perspektiven für eine postmigrantische Gesellschaft.“

Zahra Hashimi
Ich bin die Gründerin und Leiterin der Omid Online Schule. In Wien arbeite ich als Community-Managerin und Content-Produzentin bei Fremde werden Freunde. Ich habe Mathematik in Afghanistan studiert und eine Ausbildung zur Bürokauffrau in Wien abgeschlossen. Ich bin aktiv in den persischen Medien als Moderatorin und Show-Produzentin tätig. Ich bin Menschenrechtsaktivistin und arbeite mit mehreren Organisationen zusammen. Ich wurde im Iran geboren, habe die Schule besucht und Mathematik in Afghanistan unterrichtet und lebe seit 2015 in Österreich.
„Beteiligungsmöglichkeiten für eingewanderte Menschen sind wichtig aus mehreren Gründen. Zunächst einmal tragen sie dazu bei, die Integration zu fördern und ein Gefühl der Zugehörigkeit in der Gesellschaft zu schaffen. Des Weiteren ist die Beteiligung eingewanderter Menschen wichtig, um eine vielfältige und repräsentative Gesellschaft zu schaffen. Ihre Perspektiven und Erfahrungen bringen neue Ideen und Lösungsansätze für gemeinsame Herausforderungen hervor. Darüber hinaus stärkt die Beteiligung eingewanderter Menschen die Demokratie insgesamt, indem sie die Vielfalt der Bevölkerung widerspiegelt und sicherstellt, dass alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen an Entscheidungsprozessen teilhaben können. Insgesamt ist es ein wichtiger Schritt hin zu einer integrativen und vielfältigen Gesellschaft, die von gegenseitigem Respekt und Verständnis geprägt ist.“

Jessica Almeida da Costa
Ich habe Politikwissenschaften, Soziologie und Human Security in Frankfurt am Main und Aarhus studiert und mich dabei besonders mit Antifeminismus und Intersektionalität im digitalen Raum beschäftigt. Bei CEOPS bin ich insbesondere für das Lehrgangsmodul zu Desinformationen und Hassrede im Netz, Social Media und die Akquise- und Vernetzungsarbeit zuständig. Besonders der gemeinsame Austausch mit anderen Engagierten und Initiativen bestärkt mich immer wieder darin, mich für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen.
„Weil wir zusammen stärker sind.“

Franziska Oehmer-Pedrazzi
Ich bin Vollblut-Wissenschaflerin mit Herz und Verstand, einem Auge auf digitalen Kommunikationsprozessen und einem Ohr für soziale Anliegen. Auf der Basis meiner Forschung entwickle ich – ganz ohne erhobenen Zeigefinger – eine Handvoll Empfehlungen und Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen. Ich beteilige mich an Debatten – mit Leib und Seele.
„Um die Welt zu retten, war der Zeichentrick-Held „Captain Planet“ auf die Kraft seiner fünf Freunde, die Erde, Feuer, Wind, Wasser und Liebe beisteuerten, angewiesen. Um die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, benötigen auch wir ein starkes Netzwerk engagierter, kreativer und mutiger Köpfe aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft.“

Tim Ficht
Ich beschäftige mich täglich mit den Zukünften unserer Zeit. An der Universität für angewandte Kunst studiere ich spekulatives Design und bin stets auf der Suche nach demokratischen Antworten. In meinem Studium versuche ich, die verschiedenen Zukünfte durch verschiedene Medien greifbarer und erfahrbarer zu machen. Außerdem bin ich Aktivist und nutze meine Zeit für Themen, die uns alle betreffen: Demokratie, öffentliche Gesundheit und einige mehr. Die meiste Erfahrung habe ich dabei im Rahmen unseres Aufklärungsvereins „HPV Impfung jetzt!” gesammelt – wir haben uns erfolgreich für einen kostenlosen Zugang zur Krebsprävention in Österreich eingesetzt.

Rikola Lüttgenau
Seit 1992 arbeite ich in der Gedenkstätte Buchewnald. Seitdem begleitet mich die Auseinandersetzung mit Rechtsextremist:innen. Und seit 2015 mit deren parlamentarischem Arm.
„Viele menschen glauben, sie könnten ein "unpolitisches" Leben führen. Doch die Achtung der Menschenrechte durchzieht überall unseren Alltag.“

Katja Jäger
Ich habe mich der Mitgestaltung von Demokratie in einer digitalen Welt verschrieben. Im betterplace lab habe ich verschiedene Kompetenzbildungsprogramme verantwortet, zu Desinformation geforscht und zuletzt als Geschäftsführerin gewirkt. Als Aufsichtsrätin der wechange eG begleite ich Good Tech-Lösungen, bei AI4Democracy lotet sie Potentiale von Künstlicher Intelligenz für die Demokratie aus.
„Die Welt ist zu komplex, als dass wir Herausforderungen im Silo lösen können, wir brauchen vernetztes Denken und Wirken. Echte Kollaboration bedeutet für mich, sich selbst und die institutionelle Agenda zu reflektieren und Wirkungsallianzen zu schmieden, die der Sache dienen.“

Katharina Jeschke
Als Kulturmanagerin bewege ich mich seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Kultur, Medien, Impact und Innovation – ob als Generalsekretärin des IMZ – International Music + Media Centre oder als Start-up-Gründerin von Content.Agent, einer Demokratisierungsplattform für den Filmlizenzhandel. Heute liegt mein Fokus auf Strategie, internationale Zusammenarbeit und Social Impact durch Kunst und Kultur. Besonders wichtig sind für mich Dialog, Diversität und Demokratie. Mit der Initiative „Runde & Eckige Tische“ schaffen wir Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven auf Augenhöhe zusammenkommen, erzählt und gehört werden – und so Schritt für Schritt gesellschaftliche Spaltungen überwunden werden können.
„In Zeiten wachsender Polarisierung stärkt gemeinsames Handeln demokratischer Akteur*innen Vertrauen, Sichtbarkeit und Wirkung. Durch abgestimmte Strategien entsteht mehr Schlagkraft, um Demokratie resilient, vielfältig und zukunftsfähig zu gestalten.”

Anna Jobin
Seit 2021 bin ich Präsidentin der Eidgenössischen Medienkommission, einem ausserparlamentarischen Beratungsgremium des Bundesrats. Hauptberuflich arbeite ich als Professorin an der Universität Fribourg und unterrichte dort auch im neuen englischsprachigen Masterstudiengang "Digital Society". Ich forsche seit über zehn Jahren zur Schnittstelle von Internet und Gesellschaft, insbesondere zu den gesellschaftlichen Dimensionen von algorithmischen Systemen und Künstlicher Intelligenz.
„Die digitale Vielfalt öffnet Türen, aber stärkt auch den Bedarf an Orientierung. Demokratie lebt davon, dass Menschen unterscheiden können, welche Informationen vertrauenswürdig sind."

Anna De Mezzo
Ich bin Designerin und Forscherin mit umfangreicher Erfahrung in den Bereichen Designforschung, Zukunftsforschung und Art Direction. Meine Arbeit liegt an der Schnittstelle von Design, Demokratie und Forschung, wobei ich mich auf Designpraktiken konzentriere, die untersuchen, wie Menschen mit Unsicherheit umgehen. Dabei verbinde ich oft verschiedene Disziplinen und Perspektiven. Zu meinen früheren Stationen gehören die UNESCO Futures Literacy in Paris, wo ich mich mit Theorie und Praxis der Antizipation beschäftigte, sowie das CIRCE-Projekt, in dem ich zum Thema Privilegien forschte.
„Wir unterschätzen häufig die magische Aussage „People have the Power“. Das haben wir, und wir sollten sie jetzt gerade nutzen!"

Sara Öztürk
Ich bin Sara Öztürk, Co-Founderin von MIKRASS. Ich bringe diskriminierungssensiblen Journalismus mit gesellschaftlicher Relevanz zusammen und entwickle Formate, die wirklich bei den Communities ankommen. Im Rahmen des R&D Fellowships habe ich meine journalistische und strategische Expertise eingebracht und für die Süddeutsche Zeitung eine Community-basierte Monetarisierungsstrategie konzipiert.
Als Journalistin und Moderatorin habe ich mit TV-Reportagen, Dokumentationen und preisgekrönten TikTok-Formaten über rechte Gewalt gezielt junge Zielgruppen erreicht. In der Redaktion des ORF habe ich die Doku „Österreich: Türkei“ mit Hanno Settele begleitet. Mit CLAIM habe ich bundesweit ein klares Zeichen gegen antimuslimischen Alltagsrassismus gesetzt – für Empowerment, Sensibilisierung und Sichtbarkeit. Bei den Neuen Deutschen Organisationen habe ich Öffentlichkeitsarbeit gestaltet und die Wahlmobilisierungskampagne „Nie wieder – am 23. Februar!“ umgesetzt.
Darüber hinaus leite ich Workshops zu Hatespeech, neuen Narrativen, Öffentlichkeitsarbeit mit wenig Ressourcen für NGOs und zu TikTok-Strategien – immer mit dem Ziel, Handwerkszeug zu vermitteln, das wirklich wirkt.
„Street Credibility statt Elfenbeinturm: Demokratie braucht neue Narrative, Humor & Goldkette, mit denen rechte Erzählungen überschrieben werden."

Natascha Strobl
Ich bin Politikwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Rechtsextremismus. Seit 2014 habe ich mehrere Bücher veröffentlicht, darunter im Jahr 2021 den Beststeller „Radikalisierter Konservatismus" im Suhrkamp Verlag.
„Es braucht Antifaschismus und eine gerechte Welt."

Andrea Marti
Ich bin schon zum zweiten Mal Praktikantin bei Faktor D in Bern und habe Internationale Beziehungen in Genf studiert. Zuletzt war ich neun Monate an der schweizerischen Botschaft in Indonesien tätig, wo ich mich vor allem mit Politik und Menschenrechten befasst habe – eine Erfahrung, die mein Interesse an internationaler Zusammenarbeit weiter vertieft hat. Nun engagiere ich mich bei Faktor D, weil mir die Stärkung der Demokratie am Herzen liegt und mich dabei die internationale Dimension besonders fasziniert. Ich freue mich, die Demokratie in diesen drei Ländern mitzugestalten – sowohl als engagierte Bürgerin als auch in meiner Arbeit bei Faktor D.
„Obwohl unsere Demokratien vermeintlich gefestigt sind, bleibt ihre Pflege wichtig, besonders während Demokratie global auf die Probe gestellt wird. Gemeinsam erreichen wir mehr – lasst uns an einem Strang ziehen!“

Andrea Laura Bonk
Seit 2023 verantworteich die Bereiche Strategie und Kommunikation der DFL Stiftung – der Stiftung aus dem deutschen Profifußball – und widme mich unter anderem den Themen Demokratiestärkung und Wertevermittlung durch Social Media. Zuvor war ich sieben Jahre lang im Sportmarketing für den Internationalen Sportvermarkter Infront sowie Workwearhersteller Engelbert Strauss tätig.
„Aus dem Sport wissen wir: Gewinnen können wir nur im Team. Um die pro-demokratische Mehrheit sichtbar zu machen und Ressourcen effizient zu nutzen, sind Allianzen daher unverzichtbar.“

Céline Colombo
Ich leite seit 2023 die Koordinationsstelle Teilhabe beim Kanton Zürich. Die Koordinationsstelle fördert die politische möglichst vieler Menschen im Kanton Zürich. Vor meiner Tätigkeit in der kantonalen Verwaltung war sie Oberassistentin am Institut für Politikwissenschaft der Uni Zürich im Bereich Schweizer Politik und Doktorandin am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Meine Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Demokratie und demokratische Innovationen, politische Partizipation und politische Bildung, sowie Diversität und Inklusion.

Konstantinos Gkantinas
Ich komme ursprünglich aus Griechenland, lebe aber inzwischen seit über zwanzig Jahren in Berlin. Aktuell bin ich bei Amaro Drom e.V., einer interkulturellen Jugendselbstorganisation von Roma und Nicht-Roma, als Bildungsreferent tätig und setzte mich für eine gleichberechtigte und diskriminierungsfreie Teilhabe von Rom*nja und Sinti*zze in unserer Gesellschaft ein.
„Ich bin sehr gespannt auf die Vernetzung und den Austausch und freue mich sehr, Teil des Innovationsprozess zu sein.“

Antje Kurz-Möller
Ich bin Kommunikations- und Führungsexpertin mit über 20 Jahren Erfahrung in strategischer Unternehmenskommunikation, Public Affairs und gesellschaftlichem Engagement – im Mittelstand wie in internationalen Konzernen. In leitenden Rollen habe ich europaweite Programme zum gesellschaftlichen Engagement entwickelt und umgesetzt, Krisen kommunikativ begleitet und internationale Teams geführt. Mich motiviert die Frage, wie Kommunikation Orientierung gibt, Vertrauen schafft und demokratische Werte stärkt. Besonders treibt mich an, Unternehmen als aktive Akteure für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu befähigen.
„Demokratie lässt sich nicht aus der eigenen Blase verteidigen. Wir müssen aufhören, nur mit denen zu sprechen, die uns ähneln, und anfangen, Macht, Reichweite und Sprache zu teilen – auch mit Stimmen, die bisher zu oft übergangen werden."

Christina Krakovsky
Darauf sind wir stolz
Expert*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir bisher erreicht.
Veranstaltungen haben wir bisher (ko-)gehostet: online sowie live vor Ort.
Euro an Fördergeldern haben wir bisher für insgesamt neun Projekte verteilen lassen.
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Foto: Samuel Becker

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